Fitnessstudios in Deutschland müssen erneut vorübergehend schließen.

 

Landsberg am Lech, 29.10.2020: Ab Montag, dem 2. November müssen alle deutschen Fitnessstudios für den Rest des Novembers geschlossen bleiben. Davon betroffen sind auch die fast 400 über das Bundesgebiet verteilten clever fit Anlagen. In der Systemzentrale des Fitness-Franchisegebers stößt diese Entscheidung auf wenig Verständnis.

 

Am gestrigen Mittwoch haben Bund und Länder angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens drastische Maßnahmen verabschiedet, die mitunter die Schließung sämtlicher öffentlicher und privater Freizeit- und Sportanlagen ab kommendem Montag bis Ende November vorsehen. Fitnessstudiobetreiber, Fachverbände und auch der Großteil der aktiven Mitglieder zweifeln an der Angemessenheit dieser Einschränkungen. So hat sich seit dem Ende des ersten Lockdowns gezeigt, dass Fitnessstudios nicht zu den relevanten Infektionstreibern gehören.

 

Die Branche, in deren Alltag seit jeher durchdachte Sauberkeits- und Hygienekonzepte eine tragende Rolle spielen, hat ihre Maßnahmen in den letzten Monaten noch weiter verschärft und kreative Lösungen gefunden, um das Training im Studio unter größtmöglicher Sicherheit für Mitglieder und Mitarbeiter weiter laufen lassen zu können. Probleme mit Nichteinhaltung der Regelungen gab es den Rückmeldungen der clever fit Franchisenehmer zufolge so gut wie gar nicht. Die Menschen waren froh, ihrem Training wieder nachgehen und Ihrer Gesundheit unter fachkundiger Anleitung etwas Gutes tun zu können.

 

Aufgrund der elektronischen Zutrittssteuerung, die unter Einhaltung der geltenden Datenschutzregeln an die pandemiebedingten Anforderungen zeitnah angepasst werden konnte, konnten Infektionsketten – sofern der Besuch in einem Fitnessstudio dabei eine Rolle spielte – lückenlos nachverfolgt werden. Umso mehr fühlt man sich jetzt erneut von der Politik im Stich gelassen: „Wir haben in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern der Branche, mit unseren Systemlieferanten, Franchisepartnern und vor allem auch mit unseren Kunden, denen wir für ihre Solidarität und ihre Mithilfe einfach nur danken können, hervorragende Hygienestandards umgesetzt. Wir haben flexibel auf die Herausforderungen reagiert, mit denen wir durch Corona, aber auch durch die damit verbundenen Maßnahmen konfrontiert waren und können mit Recht behaupten, dass wir das gut gemacht haben“ sagt Riccardo Christ, COO der clever fit GmbH, der in den letzten Wochen die Weiterentwicklung des clever fit Sicherheits- und Hygienekonzepts maßgeblich vorangetrieben hat und signalisiert, dass man die politischen Entscheidungen diesmal nicht unhinterfragt annehmen wird: „Wir prüfen gerade intern unsere Möglichkeiten und schließen nicht aus, dass wir uns mit juristischer Hilfe Gehör verschaffen. Beim ersten Lockdown haben wir noch hingenommen, dass wir über Monate hinweg im Unklaren gelassen wurden, wie und wann es weiter geht. Wir sind nicht bereit auszubaden, dass die Anti-Corona-Maßnahmen an anderen Stellen offenbar nicht so wirkungsvoll waren wie erhofft.“

 

Natürlich wird den clever fit Mitgliedern die entgangene Trainingszeit gemäß der gesetzlichen Gutscheinlösung gutgeschrieben. Bei Fragen zur aktuellen Situation vor Ort stehen die Studiobetreiber mit ihren Teams zur Verfügung.

 

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