Wenig Verständnis für „Lockdown light“: clever fit kündigt Widerstand gegen die erneuten Schließungen an.

 

Landsberg am Lech, 03.11.2020: Seit gestern sind die fast 400 deutschen clever fit Anlagen auf behördliche Anordnung hin geschlossen, heute müssen auch die österreichischen Standorte bis voraussichtlich Monatsende ihre Türen schließen. Die clever fit Systemzentrale macht sich für ihre Franchisenehmer und Mitglieder stark und lässt die Rechtmäßigkeit der Schließungen jetzt überprüfen.

 

Während bis vor ein paar Wochen von öffentlicher Seite immer wieder betont wurde, dass ein zweiter Lockdown verhindert werden müsse, wurden bereits Anfang letzter Woche erste Gerüchte laut, dass es erneut zu behördlich angeordneten Schließungen kommen könnte. Vergangenen Mittwoch wurden von Bund und Ländern dann harte Beschränkungen beschlossen, die bereits gestern in Kraft getreten sind. Von den Betriebsschließungen sind diesmal aber nur Gewerbetreibende einzelner Branchen betroffen – „Lockdown light“ ist nun das neue Zauberwort. Für die Fitnessbranche ist es ein Schlag ins Gesicht.

 

Die insgesamt rund 230 clever fit Franchisenehmer blicken auf kräftezehrende Monate zurück. Nach dem ersten großen Lockdown haben sie trotz unternehmerischer Unsicherheit viel Geld, Zeit und Mühe in erweiterte Hygienekonzepte investiert und alles dafür getan, dass die Mitarbeiter weitestgehend gehalten werden und die Mitglieder ihr Training unter größtmöglicher Sicherheit wieder aufnehmen konnten. In Zusammenarbeit mit der clever fit Systemzentrale wurden die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos in den Studios immer wieder kurzfristig auf neue Anforderungen angepasst und stetig weiter optimiert. Das Ergebnis: Bislang gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Besuche in Fitnessstudios wesentlich zum Pandemiegeschehen beigetragen hätten. Die vorläufige Auswertung einer groß angelegten Studie des europäischen Branchenverbands EuropeActive zeigt eine durchschnittliche Infektionsrate von 0,78 pro 100.000 Besuche. Mehrfach nachgewiesen ist indes, dass Fitnesstraining das Immunsystem stärkt. Rund 12 Millionen Deutsche sind Mitglied in einem Fitnessstudio und stehen nun aber erneut vor verschlossenen Türen.

 

Alfred Enzensberger, Gründer und Geschäftsführer der clever fit GmbH kann für die jüngsten Entscheidungen nur wenig Verständnis aufbringen: „Mir fehlt die nachvollziehbare Begründung, warum ausgerechnet die Betriebe schließen sollen, die effektive Hygienekonzepte vorgelegt haben und darüber hinaus technisch perfekt dafür ausgestattet sind, um potenzielle Infektionsketten detailliert und wahrheitsgetreu nachvollziehen zu können, ohne den Datenschutz unnötig zu strapazieren. Man schärt uns hier mit der Freizeitbranche über einen Kamm und vergisst, dass wir Menschen die Möglichkeit bieten, sich unter fachkundiger Anleitung fit und gesund zu halten. Wenn alle in den Lockdown müssten, wäre das eine andere Sache. Aber in diesem Fall stößt uns die Benachteiligung von Fitnessstudios, denen faktisch keine negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen nachgewiesen werden kann, sauer auf.“ 

 

In Landsberg am Lech, wo die clever fit GmbH ihren Firmensitz hat, ist man unterdessen dabei die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen eingängig zu prüfen und unter Hochdruck eine effektive Strategie aufzusetzen, mit der die zur Kette gehörenden Studiobetreiber, deren Mitarbeiter sowie die rund 800.000 Mitglieder unterstützt werden können. Ziel der geplanten Schritte ist in erster Linie eine möglichst zeitnahe Wiedereröffnung. Mitgliedsbeiträge müssen selbstverständlich für die Zeit der Schließungen keine entrichtet werden. Die Studios haben sich bereits am Wochenende an ihre Mitglieder gewandt und sie über die Kompensationsmöglichkeiten informiert.

 

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